Im Browser starten

Netzwerke bauen, simulieren und verstehen.

leyoNET ist ein Netzwerk-Simulator für den Informatik-Unterricht. Geräte verkabeln, Adressen vergeben, und dann zusehen, wie jedes Paket über die Leitung geht – vom ersten ARP bis zur Antwort.

  • Kostenlos und quelloffen
  • Läuft auch offline
  • Ohne Konto, ohne Tracking
PC 1 und Switch im Netz 192.168.1.0/24, Router, Server im Netz 192.168.2.0/24 Schulzimmer 192.168.1.0/24 Server 192.168.2.0/24 eth0 P1 P2 eth0 eth1 eth0 PC 1 192.168.1.10/24 Switch 1 Router 1 Server 192.168.2.20/24
Nr.Von → NachProtokollInfo

    C:\> ping 192.168.2.20

    Animation: PC 1 fragt per ARP nach dem Router, schickt eine ICMP-Echo-Anfrage über Switch und Router an den Server und erhält die Antwort.

    So sieht es aus

    Echte Bildschirmfotos, keine Entwürfe. Alles läuft im Browserfenster, ohne Installation.

    leyoNET im Entwurf mit einem Layer-3-Switch, drei VLANs und farbigen Bereichen
    Entwurf: Geräte aus dem Shop ziehen, verkabeln, Netze als farbige Bereiche dokumentieren. Hier ein Layer-3-Switch mit drei VLANs.

    leyoNET in Zahlen

    Übungen mit automatischer Prüfung
    45
    fertige Demo-Netze, viele Schritt für Schritt
    25
    Gerätetypen vom Notebook bis zum Provider
    11
    zitierte Normen: RFC, IEEE 802, ITU-T
    55
    automatische Tests vor jeder Version
    480+

    Gemacht für den Unterricht

    Vom ersten Lehrjahr bis zur Fachhochschule. Lehrpersonen bestimmen, was sichtbar ist, und bekommen die Korrektur abgenommen.

    Fünf Profile, ein Programm

    Einsteiger sehen nur PCs, Switch, Router und DHCP. Mit jedem Profil kommt mehr dazu – bis BGP. Lehrpersonen verteilen ihre Auswahl als Datei.

    1. P1 Einstieg PCs, Switch, Router, Server, DHCP
    2. P2 Grundlagen WLAN, Internet, DNS, Web, statische Routen
    3. P3 Fortgeschritten VLANs, STP, NAT, Firewall, Befehlszeile
    4. P4 Profi OSPF, RIP, IPv6, VPN, Hex-Ansicht, pcap
    5. P5 Studium alles, inklusive BGP

    Übungen, die sich selbst prüfen

    Jede Übung hat Lernziele wie «PC 1 erreicht den Webserver». Ein Klick auf «Prüfen» zeigt, was erfüllt ist, und gibt Tipps zum Rest. Zum Modul 117 gibt es ausfüllbare Arbeitsblätter als PDF.

    Eigene Aufgaben entstehen im Formular – oder aus einer fertigen Lösung: leyoNET schlägt die Ziele mit Punkten vor.

    Prüfungen ohne Korrekturstapel

    Jeder Platz bekommt einen eigenen Code und auf Wunsch eine eigene Variante. Gespeichert wird alle 20 Sekunden, abgegeben automatisch, wenn die Zeit um ist.

    Nachteilsausgleich gibt es je Platz mit einem Klick. Die Auswertung rechnet Punkte und Note nach Schweizer Skala, mit Teilpunkten, Folgefehlern und Platz für die Nachkorrektur.

    Was im Netz wirklich passiert

    Jeder Rahmen besteht aus echten Bytes, kodiert nach Standard. Die Paketansicht packt ihn Schicht für Schicht aus, die Hex-Ansicht markiert jedes Feld, und mit dem Export öffnet Wireshark denselben Mitschnitt.

    • Anzeigefilter wie in Wireshark: icmp and ip.dst == 192.168.2.20
    • Befehlszeile für Router und Switches im Stil von FRRouting, mit Tab und ?
    • Zeitlupe und Einzelschritt: Pakete wandern als Punkte über die Kabel
    • Kabel beschädigen, Ports abschalten, Fehler suchen
    1. 7Anwendung
      • HTTP/1.1
      • DNS
      • DHCP
      • DHCPv6
      • SMTP
      • POP3
      • IMAP
      • SSH
    2. 4Transport
      • TCP
      • Drei-Wege-Handshake
      • Sequenznummern
      • Wiederholung
      • UDP
    3. 3Vermittlung
      • IPv4
      • IPv6
      • ICMP
      • NAT und PAT
      • CGNAT
      • DS-Lite
      • OSPF
      • RIP
      • BGP
      • IPsec mit IKEv2
      • Firewall
    4. 2Sicherung
      • Ethernet
      • ARP
      • Neighbor Discovery
      • VLAN 802.1Q
      • Spanning Tree
      • WLAN 802.11
      • PPP
      • PPPoE
    5. 1Bitübertragung
      • Twisted Pair
      • Glasfaser
      • Funk
      • Koax mit DOCSIS
      • DSL
      • GPON
      • LTE
      • seriell

    Keine Konten. Keine Cookies. Kein Tracking.

    leyoNET speichert nur Netzwerk-Konfigurationen, nie Namen. Die Datei lädt nichts aus dem Internet nach, nicht einmal eine Schrift. Die Einzeldatei und die Desktop-App übertragen gar nichts; die Webversion speichert nur technische Daten ohne Namen und löscht sie automatisch. Was genau gespeichert wird, steht in der Datenschutzerklärung.

    Der Quellcode ist offen (AGPL-3.0). Jede Version durchläuft vor der Veröffentlichung eine Prüfung auf Tracker, externe Ressourcen, Sicherheits-Header und Lizenzen.

    Quellcode auf GitHub

    <!-- leyonet.html -->
    Content-Security-Policy:
      default-src 'none';
      connect-src 'none';
      img-src data: blob:;
      form-action 'none';
    
    ✓ keine Cookies
    ✓ kein Tracker
    ✓ keine externen Ressourcen

    Aus dem Schulzimmer

    Mark unterrichtet Netzwerktechnik. Jahrelang hat er mit seinen Klassen Kabel gezogen, Pings verschickt und Broadcast-Stürme heraufbeschworen, meistens absichtlich. Irgendwann war klar: Es braucht ein Werkzeug, das moderner ist, einfach im Browser läuft und sich trotzdem lokal installieren lässt.

    Zusammen mit seinem Bruder Mika entstand das Grundgerüst; seither kommt Idee um Idee aus dem Unterricht dazu. Programmiert wird mit Hilfe künstlicher Intelligenz – die Ideen, die Erfahrung und die Verantwortung liegen bei Mark und Mika.

    Und der Name? «leyo» sind die Anfangsbuchstaben von Marks Kindern. Das Symbol zeigt ein «l» und ein «y» aus Netzwerkknoten: «ly» für «love you». Jedes gute Netz braucht starke Verbindungen.

    Loslegen

    Überall dasselbe Programm. Version 0.10.3.

    Prüfsummen (SHA-256) zum Vergleichen: SHA256SUMS.txt. Die Installationsprogramme sind noch nicht signiert. Windows zeigt beim ersten Start «Der Computer wurde durch Windows geschützt»: Weitere Informationen → Trotzdem ausführen. Auf dem Mac beim ersten Mal mit Rechtsklick → Öffnen starten.